LITTLE BIM

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Sie möchten Ihre interne Arbeitsweise mit CAD wirtschaftlicher strukturieren und möglichst viele Features Ihrer CAD-Software ausschöpfen, haben aber noch kein Netzwerk an Planungsbeteiligten, welche sich am Austausch von 3D-Daten beteiligen? Kein Problem, denn den Großteil des Building Information Modelling – kurz BIM – können Sie sich eigenständig intern zu nutze machen.

USERINTERFACE

Jedes CAD-Programm, so auch ArchiCAD, kommt mit einer Standard- Benutzeroberfläche. Dabei sind allerdings die Paletten und Befehle bezüglich Effektivität, Erreichbarkeit und Ergonomie selten optimal angeordnet. Aufwändige Mauswege, verzweigte Drop-Down Menüs und fingerbrecherische Tastenkombinationen bremsen den Workflow. Wir bieten Ihnen an, ein auf Ihre Arbeitsweise individuell zugeschnittenes Userinterface anzufertigen. So können Sie zum Beispiel 85% der ständig benötigten Befehle mit einem Tastendruck anwählen und sich mit der Maus auf die reine Zeichenarbeit konzentrieren. Alle häufig gebrauchten Buttons sollten so nah wie möglich an der Zeichenfläche positioniert sein, ohne in Drop-Down Menüs und Untermenüs suchen zu müssen. Mit einer gut ausgestatteten Arbeitsoberfläche tun Sie nicht nur Ihren Händen etwas Gutes, sondern entwerfen, konstruieren und zeichnen schon im Schnitt nach weniger als zwei Wochen Eingewöhnung um ein Vielfaches effektiver.

Tastatur

3D MODELLING

Das dreidimensionale Modellieren ist die Grundlage von BIM. Ohne ein 3D Modell können Sie die Vorteile, die Ihnen diese Arbeitsweise bietet, nicht nutzen. Sie erstellen also das gesamte Gebäude erst einmal digital, so dass keine Stelle im blinden Fleck verschwinden kann, sondern Ihnen alle zu lösenden Punkte vor Augen stehen. Auch Änderungen sind sehr effektiv einzuarbeiten, da das bearbeitete Bauteil sofort in allen Darstellungen automatisch nachgeführt wird. Weiter wird das Gebäudemodell wie unten beschrieben ausgewertet und sorgt so für einen zuverlässigen und wirtschaftlichen Planungsablauf.
Entsprechende Schulungen zum dreidimensionalen Modellieren mit ArchiCAD (Graphisoft) bieten wir Ihnen unter dem Punkt Training an.

TEMPLATES

Wenn Sie zu Beginn eines Projektes eine neue ArchiCAD Datei anlegen, sind zuerst einmal eine Menge Einstellungen vorzunehmen: Nullpunkte und Geschosshöhen festlegen, die benötigten Layer und Planköpfe sowie die je nach Bauweise erforderlichen Baustoffe und Mehrschichtbauteile einrichten, usw. Dafür müsste man jedes Mal eine Menge Zeit aufwenden, oder dies im Laufe des Projektes nachholen, bzw. unterwegs feststellen, dass einem gewisse Grundeinstellungen fehlen. Eine gute Vorlagedatei – auch Template genannt – enthält bereits alle sauber eingestellten Materialien, Bauteile, Überschreibungen, Layer, Stifte, Planköpfe usw., die Sie benötigen und stellt somit sicher, dass sich Ihr Modell zum Schluss auswerten lässt und ein einheitlicher Bürostandard gewahrt bleibt. Ohne eine solche Datei machen Sie ein und dieselbe Arbeit tausendfach und generieren dabei Einstellungsfehler, die sich auf Darstellung und Auswertung auswirken und in der weiteren Planung nur aufwendig beheben lassen.
Gern erstellen wir Ihnen nach Analyse und Erarbeitung eines Bürostandards eine solche Datei. Dies kann ein übergordnetes Template oder ein auf ein spezielles Projekt zugeschnittenes Template sein.

INTERAKTIVE LISTEN

Haben Sie Ihre Planung dreidimensional erstellt, können Sie unzählige Parameter der Bauteile auswerten. Nicht nur Wohnflächenberechnungen lassen sich automatisch erstellen, sondern auch Fenster- und Türlisten – sogenannte Elementlisten – mit Längen, Breiten, Höhen, Volumen, Fläche, Brandschutzanforderung, Sonnenschutz, Tragwirkung, Schallschutz- oder U-Werte, um nur eine Auswahl zu nennen. Den Möglichkeiten sind hier kaum Grenzen gesetzt – alle Parameter dessen, was Sie modelliert haben und Eigenschaften, die Sie mit den Elementen verknüpft haben, lassen sich auswerten und darstellen.

KOSTENMANAGEMENT

Dies hilft Ihnen auch in Bezug auf das Kostenmanagement. Zum Einen können Sie aus dem Gebäudemodell mit ein paar Mausklicks verlässliche Massen und Flächen für Kostenberechnungen oder Ausschreibungen ziehen. Oder Sie haben bereits eine gut gepflegte Kostendatenbank und verknüpfen die Bauelemente mit einem Kostenkennwert, so dass Sie zu jeder Zeit der Planung einen Überblick über die Kostenstand behalten. Wie hierzu entsprechend richtig 3D modelliert wird, erlernen Sie im Baustein 3D-Modelling.

VISUALISIERUNG und BIMx (by Graphisoft)

Nicht zuletzt können Sie die sowieso bereits vorhandenen 3D-Daten sehr schnell in eine ansprechende Visualisierung für Ihre Bauherrschaft, ein Exposée oder ähnliches verwandeln. BIMx ermöglicht Ihnen, neben dem Verknüpfen von Plänen mit dem Modell, zum Beispiel auch das Erzeugen von Filmen oder virtuellen Walkthroughs aber auch die Dokumentation von Bauvorhaben in Form einer digitalen Planmappe. Somit können Sie 2D-Pläne interaktiv mit Ihrem 3D-Modell verknüpfen und z.B. sogar Datenblätter zu Baustoffen oder Produkten in der BIMx-App hinterlegen. Eine Verlinkung zu Seiten im Internet aus der App heraus ist ebenfalls möglich. Gerne zeigen wir Ihnen hier alle Möglichkeiten auf.

All diese Tools erleichtern Ihnen Ihre Arbeit und tragen zur wirtschaftlichen Abwicklung Ihrer Projekte bei. Möchten Sie Little BIM in Ihrem Unternehmen einführen, kontaktieren Sie uns! Wir analysieren dann Ihre derzeitige Arbeitsweise, entwickeln mit Ihnen zusammen, aufbauend auf der Analyse, ein individuelles Konzept und setzen es mit Ihnen um.